Der Tod

Niemand auf dieser Welt  kommt an ihm vorbei. Doch wenn man dem Tod tanzend gegenübertreten kann, verliert man die Angst vor seiner Macht. Was sollte er einem Tänzer auch noch beibringen können? Schwerelos zu sein, über dem Boden zu schweben, seinen Körper vor lauter Leichtigkeit nicht mehr zu spüren, ist dem Tänzer doch schon zu Lebzeiten nie fremd gewesen. Und so darf ein Tänzer sofort das nicht irdische, ferne Parkett betreten und dort direkt weiterhin seine Tanzrunden drehen. Nur noch leichter, noch höher und noch schwereloser.

 

 

 

Martin Parr
31.05.1964 - 04.10.2011

Martin Parr aus Essen, war einer der wenigen Tanz-Schüler, zu dem wir auch einen privaten Kontakt hatten. Außer zu den Kursen im ehemaligen Venetian und dem heutigen V-Danceclub, hatten wir gemeinsame Antikmarktbesuche in Mülheim/Ruhr genossen oder waren in Essen Kaffee trinken, in der Cafebar am Essener Kino. Wenn es etwas gab, das Martin noch mehr mochte als das Tanzen, dann war es das Fotografieren. Und Martin war nicht nur ein begeisterter, sondern auch ein begnadeter Fotograf. Und er hasste schlechte Aufnahmen, verwackelte Fotos oder unprofessionelle Fotokulissen. Mit Raymond, der im Video- und Grafikdesign fast so zu Hause ist wie auf der Tanzfläche, konnte er sich stundenlang über dieses Thema unterhalten. Wenn es Martin mal ganz ruhig und stressfrei brauchte, nahm er sich seine Gitarre und spielte und sang gemütlich vor sich hin. Martin starb sehr überraschend am  Abend des 04.10.2011 auf 05.10.2011 in seiner Wohnung und wurde erst zwei Tage später gefunden. Warum sein Herz einfach aufgehört hatte zu schlagen, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Er wurde auf dem Boden seiner Wohnung gefunden und alle Anzeichen sprachen für ein plötzliches Herzversagen. Martins Eltern und Verwandtschaft haben Martin in einem kleinen Familien- und Freundeskreis und anonym beerdigen lassen. Leider haben deshalb viele Freunde, Kollegen, die Tanzclique und Menschen die ihm "Fotomodell" oder sonst nahe standen, keine Gelegenheit mehr bekommen, sich von Martin zu verabschieden. Im V-Danceclub in Gelsenkirchen hat Raymond einen kurze Trauerrede gehalten, eine Schweigeminute eingelegt, Martins Lieblingssong von Metallica spielen lassen und viele Kerzen wurden für Martin angezündet.

Lieber Martin, wir werden Dich nie vergessen. Deine vielen Foto-Aufnahmen bleiben uns als Erinnerung aber auch in unseren Gedanken wirst Du als Person immer noch präsent sein.

Deine Galaxy of Discofox-Tanzcrew

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Gaby Langsch, geb. Rohde
28.03.1963 - 03.07.2011

Gaby Langsch war eine gute Tanzfreundin von der "Galaxy of Discofox-Tanzassistentin" Marion Wozny. Die Beiden hatten sich über viele Jahre regelmäßig in der Diskothek "Prater" in Bochum am Wochenende zum Tanzen getroffen. An Ihrem letzten "Tanz-Samstag-Abend" in der Diskothek "Prater", bekam Gaby plötzliche Schmerzen im linken Arm und in der Schulter.  Alle Überredungsversuche sie ins Krankenhaus zu bringen, scheiterten. Sie ging nur von einer tänzerischen Zerrung aus und sagte Ihren Freundinnen zu, am draufkommenden Montag zum Arzt zu gehen. Auch nach Hause fahren lassen wollte sich die sportliche und eigentlich sonst immer gesunde Frau ebenfalls nicht. Sie bewertete ihre Schmerzen nicht als besonders bedrohlich und versprach den Tanzfreundinnen sich wenigsten noch telefonisch zu melden, sobald sie gut zu Hause angekommen sei. Dies machte sie auch noch. Danach wurde Gaby leider nicht mehr lebend gehört oder gesehen. Sie verstarb wahrscheinlich kurz nach diesem letzten Telefonat an einem Herzinfarkt.
Gaby Langsch hatte immer für ihre Mitmenschen ein offenes Ohr, sowie liebe und tröstende Worte für die Sorgen und Probleme Ihrer vielen Freunde gehabt. Gaby hat in der Tanzszene eine große Lücke und viel Trauer hinterlassen. Am Sonntag nach Ihrer Beerdigung haben alle anwesenden Tänzer nach dem Kurs von Raymond im "V-Danceclub" in Gelsenkirchen für Gaby eine Gedenkminute eingelegt und Ihr eine Kerze angezündet.


Deine "Galaxy of Discofox-Tanzcrew" und ganz besonders Deine "Marion".

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Heiko Jupe
29.12. 1962 - 01.07.2011

Heiko Jupe hatte außer seinem kleinen, viel geliebten Sohn, nur noch eine einzige ganz besonders große Leidenschaft und Liebe: "Das Tanzen". Der "Discofox & der Discochart" hatten es ihm besonders angetan. In Bewegungsmotorik tat sich Heiko von Kind an schon immer sehr schwer. Dies vertraute er einmal Raymond und seiner Tanzcrew an. Ein Turniertänzer in der Diskothek "Samba" verurteile Heiko einmal, er könne aber nicht sehr schön tanzen ... "Doch" antwortete Heiko, "das kann ich wohl. Ich tanze nämlich für mich und nicht für Dich". Und ich will auch keinen Schönheitspreis gewinnen". Genau so war Heiko! Er tanzte mit Herz und weil es ihm eine riesengroße Freude bereitete. Und dies lies er sich von niemanden vermiesen. Auch wenn es ihm manchmal in der Motorik wirklich schwer viel. Um so schöner war es mit anzusehen, wie Heiko durch viel Fleiß und Ehrgeiz, langsam aber stetig, immer besser und besser wurde. Sein größter Wunsch war es, Ray einmal eine Woche lang auf seiner Tanztournee begleiten zu dürfen. Ray versprach ihm dies und sagte ihm dies für den August 2011 zu. Aus Angst er könnte "Ray & Swetty" auf dieser Tournee blamieren, wollte sich Heiko ab dem 09. Juli sogar heimlich von Crewmitglied "Renate" trainieren lassen, nur um "Ray & Swetty" zu beeindrucken und damit bessere Tänzer nicht sagen könnten: "Du tanzt bei "Ray & Swetty" und bist noch nicht besser"?. Er kaufte sich sogar noch ein paar tolle Tanzschuhe aber zum Training und zur Tanzreise kam es leider nicht mehr. Ein Haarriss in seiner Hauptschlagader, kombiniert mit einem großen Ärztefehler, machte laut einem Bildzeitungsbericht der am 3. August 2011 erschien, alle seine Zukunftspläne zunichte ...! Heiko starb, obwohl man ihn hätte retten können. (Link zum Bildzeitungsbericht)

Heiko war bei den anderen Tanzschülern bekannt, weil er immer die Kurse fotografierte, die Bilder anschließend der Tanzcrew zur Verfügung stellte, als Nikolaus zu Weihnachten die Tanz-Crew überraschte und Raymond´s Geburtstag nicht vergaß und ihm weit zu einer anderen Veranstaltung hinterher reiste, um ihm zu seinem Geburtstag zu überraschen.

Kein Weg war ihm für das Tanzen zu weit und zu mühsam die "Galaxy of Discofox-Crew" zu besuchen.

Heiko ließ sich auf eigenen Wunsch verbrennen und anonym bestatten.

Die Begründung: "Wenn mich an meinem Grab jemand besucht und der Besuch anschließend wieder geht, würde ich doch am liebsten mitgehen. Aber weil dies nicht möglich ist, möchte erst gar keinen Besuch bekommen...
Ray & Swetty: "Heiko hat uns wieder mal gezeigt, wie unwichtig die vielen Eitelkeiten und das "Geglimmere" des Tanzsports sind ... wer kann schöner, weiter und bunter tanzen, als der Andere, - wer landet wo und auf welchem Platz ...?Alles unwichtig! Heiko tanzte für sich, um seine Motorik zu stärken und nie um sich mit anderen zu messen. Dafür reiste er viele, viele Kilometer mit Auto, Bahn oder sogar mit dem Elektroroller, der "Galaxy of Discofoxcrew" hinterher. Er tauchte oft an Orten und in Städten auf, wo wir ihn nie vermutet hätten und überraschte uns mit seiner Anwesenheit. Dieser Mann hatte für uns mehr "Tanzherz", als manches tolle "Tanz-Ass" das vielleich "höher", "bunter" oder "glimmerhafter" tanzen konnte als er .

"Lieber Heiko, egal wo Deine Asche liegt oder Dein "Geist" sich gerade aufhält, wir werden immer an Dich denken und Dich nie vergessen!

Deine "Galaxy of Discofox-Tanzcrew

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Rolf Mohrhardt
19.06.1965 - 07.04.2011

Rolf Morhardt war gemeinsam mit seiner Frau Carmen ein Tanzpaar, das mit sehr viel Freude und Ehrgeiz viele Kurse von "Ray & Swetty" besuchte. Besonders gerne die im "Badener Land", verbunden mit den Ü30-Party der "Baden-Media" von Frank Dickerhof. Aber auch die Orte Böblingen und Winnenden waren Rolf nicht zu weit, wenn es darum ging, tanztechnisch etwas dazu zu lernen. Besonders der Discochart hatte es ihm angetan und so besuchte er sehr viele Technik- und Figurenkurse von "Ray & Swetty" und bekam so immer mehr Freude an diesem herrlichen Tanz. Mit viel Leidenschaft besuchte er auch die großen XXL-Technikkurse, immer bereit ein bisschen mehr zu geben um tänzerisch weiterzukommen. Am 07.04.2011 wurde Rolf leider auf eine "höhere" Tanzfläche gerufen und uns hier unten weggenommen.
"Rolf, wir vermissen Dich"!

Deine "Galaxy of Discofox-Tanzcrew"

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"Galaxy of Discofox" - Raymond Donik & Swetlana Janzen & "Discofox-Tanz-Crew"  |  info@galaxy-of-discofox.de